Während auch Monate nach der Ankündigung der neuen Playstation 4 noch über deren Aussehen sowie den Erscheinungstermin in Europa gerätselt wird, wählt Microsoft bei der neuen Xbox One einen anderen Weg.
So wurde die Xbox One von Chef Don Mattrick am Dienstagabend im Microsoft-Hauptquartier in Redmond gleich mit allen Facetten präsentiert und erläutert. Dabei wird beim Anblick der Konsole deutlich, dass zumindest optisch großer Wert auf Schlichtheit gelegt wurde. Die Xbox One ist ein rechteckiger Kasten, der auf der Vorderseite neben einem kleinen Logo lediglich einen Laufwerksschlitz und einen Lüftungsschlitz aufweist. Auch auf der Rückseite hat sich Microsoft auf Funktionalität beschränkt, die über eine Vielzahl verschiedener Anschlüsse gewährleistet werden soll.
Doch auch wenn es das Äußere nicht zwingend verrät, hat es die Xbox One in sich, wie Mattrick bei seinen Ausführungen deutlich machte. Die neueste Microsoft-Konsole ist nicht nur zum Spielen gedacht, sondern vereint als All-in-one-Gerät auch zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten in sich. Beispielsweise eignet sich die Xbox One auch als Settop-Box zum Fernsehen und Aufnehmen sowie zum Skypen. Ein Highlight ist dabei sicherlich, dass sich die Konsole sogar mit den Stimmen und mit Gesten bedienen lassen soll.
Weitere Infos folgen im Juni
Wie Microsoft ankündigte, sollen die letzten Geheimnisse rund um die Xbox One auf der weltweit größten Spielemesse E3 im Juni gelüftet werden. Bis dahin wird sicherlich auch darüber spekuliert, ob gebrauchte Spiele ohne Weiteres weiterverkauft werden können. Laut Zeitungsberichten soll aber eine Gebühr fällig werden, wenn man ein Spiel auf einer weiteren Konsole verwenden möchte.
Klar ist hingegen schon jetzt, dass die Spiele der Vorgängerkonsole Xbox 360 auf der Xbox One nicht laufen werden und die Konsole noch in diesem Jahr erscheinen soll, wie Mattrick bei der offiziellen Vorstellung erklärte.

